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Nerven und ihre hierarchisch differenzierte Struktur

Wikipedia: Das Nervensystem umfasst die gesamten Nervenzellen und Gliazellen eines Organismus im gemeinsamen Zusammenhang. Dieses Organsystem der Gewebetiere hat die Aufgabe, Veränderungen der äußeren Umwelt und inneren Umgebung eines Organismus als Signal aufzunehmen, aufeinander zu beziehen und mit früheren zu vergleichen.

So kann es gegebenenfalls Veränderungen des Organismus als Reaktionen veranlassen, mit denen eine bessere Anpassung an wechselnde Umgebungsbedingungen möglich wird. Damit realisiert das Nervensystem die Reizbarkeit und Erregbarkeit eines vielzelligen tierischen Lebewesens, welche die Grundeigenschaften seines Lebens sind.

Dieses von allem Fleisch und Blut und Knochen befreite Nervensystem eines Menschen fotografierte ich in der Ausstellung Körperwelten. 

Zu sehen sind allerdings nur die wirklich dicken Nerven. Das Nervensystem besteht aus mehreren hundert Milliarden Nerven und differenziert sich bis in jede Zelle hinein. 

Zu sehen sind hier OBEN: Blutgefäße des Gehirns, 

MITTE: Blutgefäße des  Herzens, UNTEN: Blutgefäße des Verdauungstraktes. 

Ähnlich wie die Blutgefäße laufen auch die differenzierten Nervenstränge.  

Hier sind in zwei unterschiedlichen Darstellungen den Differenzierungsprozess des Nervensystems im Laufe der Entwicklung zu sehen. 

Grundlegender als bisherige Naturwissenschaft gehe ich davon aus, dass der nervliche (Reizbarkeit und Erregbarkeit mittels Spannung) Entwicklungsprozess mit dem Urknall oder besser mit der Ur-Teilung von einem Ausgangspunkt begann. 

Wie schon im Abschnitt „Bewusstsein“ dargestellt, sind Innen und Außen von Anfang an miteinander verbunden und bedingen einander. 

Innen beeinflusst das Außen, Außen beeinflusst das Innen, was letztlich zu Differenzierung und Entwicklung/Entfaltung und zu unserem heutigen Dasein führt. 

Altern der Nerven

Natürlich altern auch Nerven. Sie sind lebendige Gebilde. Sie  haben ihren ganz eigenen Alterungsprozess. Das ist die Verkalkung. Verkalkung entsteht bei lebendigen Gebilden durch mangelnde Bewegung. Was aber bewegt Nerven? Was zeichnet JUNGE Nerven aus? Nerven sind ganz allgemein die Befehls- und Taktgeber unseres Organismus. 

Kein einziger Muskel würde sich ohne einen Nervenreiz bewegen. Keine einzige Funktion würde ohne Nervenreize funktionieren. Junge Nerven leiten Reize schnell durch den Organismus zum Zielorgan, zur Zielfunktion, zum Zielmuskel. Dabei spielen auch Hormone und Neurotransmitter eine Rolle, doch das soll der Einfachheit halber hier nicht näher einbezogen werden. 

Um das Altern von Nerven einigermaßen zu verstehen, schauen wir in die Natur, zu den Pflanzen und Bäumen. Das Nervensystem ist ja wie ein Baum strukturiert und so kann sich einiges davon ableiten. 

Jung ist bei Bäumen der neue frische Trieb, der im Frühjahr aus altem Holz treibt. Und es wachsen Früchte auch nur an diesen neuen frischen Trieben. 

Das vorjährige Holz dient den jungen Zweigen als Stütze und Halt, damit sie die Früchte auch tragen und reifen lassen können. 

Solange, wie ein Baum in der Lage ist, junge Triebe sprießen zu lassen, bleibt er als Baum lebendig. 

Für den Menschen heißt das: Wer nicht ständig Neues lernt, sich nicht ständig neue Bewegungen für den Körper und den Geist sucht,  dessen Nerven verholzen bzw. verkalken. Da der Organismus dann nichts NEUES in die Welt bringt, ist er für die Welt nicht mehr nutze, er muss absterben und vergehen, um anderem NEUEN Platz zu machen. 

So, wie bei einem total verholztem Baum die Äste brechen, so brechen und zerbrechen im Organismus alte verkalkte Nerven, verlieren ihre Weiterleitungsfunktion. Sie können dann keine Muskeln mehr reizen und bewegen. Sie können dann die einzelnen Funktionen nicht mehr funktionieren lassen. Der gesamte Organismus hört nach und nach auf zu leben. 

Junger Baum mit jungen Trieben. Jedes Jahr kommen neue Triebe dazu, der Baum wächst. Das alte Holz verhärtet.  Ein guter Gärtner schneidet altes Holz weg, damit viel Platz und Kraft für junge Triebe bleibt.  

Alte, zerbrochene morsche Bäume.  Mit dem Altern passieren im menschlichen Nervensystem genau dieselben Erscheinungen. Es brechen einzelne kleine Äste,  aber auch große und zuletzt der ganze Baum.  

Bewusst und unbewusst in beide Richtungen

Wie das Blutsystem pulsieren auch die Nerven in bahnen und in beide Richtungen. Eine Nervenzelle (links oben) ist differenziert wie ein Baum aufgebaut. Die „Krone“ bildet der Dendrit mit eine 10 000-Fachen Verzweigung. Jeder zweit ist und kann mit einer anderen Nervenzelle des Organismus verbunden sein und mit ihr interagieren. Diese Interaktion kann bewusst (bewegen Sie einmal die Hand) oder unbewusst (Verdauung, Herzschlang) erfolgen.

Kopfhirn, Herzhirn, Bauchhirn - EIN Gehirn und seine Differenzierungen

Um sich ein Bild von etwas zu machen, um es zu begreifen und zu verstehen, zu erkennen, muss differenziert werden. Man nennt das auch eingeteilt. 

Das Nervensystem wird traditionell eingeteilt in Zentralnervensystem, wozu das Kopfhirn und das Rückenmark gehören, und in ein peripheres Nervensystem. Dazu gehören alle Nerven, die aus dem Rückenmark in den Körper führen.

Diese Einteilung ist mir viel zu kurz gegriffen. Daraus lassen sich nur schlecht wirkliche Zusammenhänge der sogenannten Gesundheit und auch nicht im Alterungs- und Verjüngungsprozess erklären. 

Nebenstehende Zeichnung zeigt grob mein Erklärungsansatz.   

Wie weiter oben dargestellt, entspringt die nervliche Differenzierung aus einem gemeinsamen Punkt. Daraus entstehen gleichwertig Kopfhirn, Bauchhirn und Herzhirn mit jeweils unterschiedlichen Aufgaben für den lebendigen Organismus. 

Nach meiner Erkenntnis und Auffassung gibt es KEINE Zentrale, von der aus der Rest des Organismus geführt wird. Wie man sich einfach die Funktion eines Generals oder Regierungschefs vorstellt. 

Und doch, wie ein General bei einer Armee oder der Regierungschef eines Volkes gehen von Innen nach außen Befehlsreize, die Einfluss auf viele periphere Nerven haben, die entsprechende Aktionen ausführen. 

Doch gleichrangig geht es auch umgekehrt. In einem „gesunden“ und „jungen“ Organismus leiten die peripheren Nerven Informationen zum General und oder Regierungschef nah Innen, wo daraus weitere Reize als Reaktion abgeleitet werden, die wiederum in die Peripherie gehen. 

Erst in jüngster Zeit wird dem Bauchhirn mehr Aufmerksamkeit gewidmet und es wird wissenschaftliche festgestellt, dass das Bauchhin auch sehr viel „zu sagen“ hat im Organismus. 

Festgestellt wurde ebenfalls schon, dass auch das Herz ein eigenes Nervengeflecht besitzt, was als Herzhirn bezeichnet werden kann. 

Ich gehe soweit zu sagen, dass jedes Organ ein eigenes Gehirn hat und sogar jede Zelle eine in sich geschlossenen Einheit ist, die bewusst/unbewusst7intelligent agiert. natürlich in Interaktion mit dem Rest der organischen Mannschaft. 

Eine Überordnung und Unterordnung in Form von Macht und Ohnmacht oder Willkür ist in einem menschlichen balancierten Organismus nicht gegeben.  

Kommt das System aus der Balance, wird es krank genannt.

Kommunikation zwischen Selbstbewusstem und Unbewusstem

Alle bisherigen Ausführungen unter dem Menüpunkten Gesundheit,  Altern und Bewusstsein führen zu diesem Textabschnitt. 

Die folgenden Ausführungen sind extrem wichtig bei dem Bloomyy-Gesundheits-Verständnis und vor allem bei den Bloomyy-Gesundheits-Übungen in der Praxis. 

im Neokortex des Gehirns entsteht die menschliche Sprache, die erlernt werden muss. Die menschliche Sprache ist hochkomplex und äußerst differenziert. Allein in Deutschland gibt es über 50000 Begriffe heutzutage.  

Doch ist es so, dass sich SPRACHE ebenfalls aus einem Ur-Punkt herausdifferenzierte. Neben verbaler Sprache gibt es die nonverbale. Auch Tiere „sprechen“, wenn auch nicht menschlich. Auch Pflanzen sprechen, wenn auch nicht mit Tönen. Auch Bakterien sprechen und verständigen sich untereinander.

Mittels Denken und Sprechen lässt sich durch entsprechend gezieltes Training auf alle organischen Prozesse gezielt Einfluss nehmen.  

Organe teilen sich dem Selbstbewusstsein nonverbal mit. Sie knirschen, knacken, schmerzen, erfüllen nicht ihre Funktion. DAMIT sagen sie dem Selbstbewusstsein, dass etwas in Dysbalance ist. So, wie ein Organ oder eine „Krankheit“ dem selbstbewussten Menschen etwas „sagen“ will, so kann umgekehrt der selbstbewusst agierende Mensch mittels Gedanken und Sprache auf den dysbalance-kranken und alternden Zustand Einfluss nehmen. 

 Natürlich sind dabei bewusst ausgeführte durchblutungsfördernde, bewegungsaktivierende rhythmische Übungen gleichrangig wichtig. 

Bei der Darstellung der einzelnen Alters-„Krankheits-Dysbalancen“ gehe ich im Folgenden näher und spezieller darauf ein. 

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Achtung: Die hier angebotenen Bewegungsübungen ersetzen keine medizinische Behandlung von einem Arzt. Sie dienen nur zur eigenverantwortlichen Begleitung bei Bewegungs-Dysbalancen – vor allem im Alter!

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