Es gibt Bewusstsein.

Frage: Gibt es Bewusstsein?

Antwort: Ja und Nein.

Kurze Darstellung dieser Aussage und deren Antwort

Zum Nein: Reines Bewusstsein gibt es nicht, bzw. es ist nicht da, nicht messbar, nicht sichtbar, nicht hörbar, nicht riechbar, nicht schmeckbar, nicht fühlbar.

Zum besseren Verständnis in Farbe dargestellt: Grau – undifferenziert.

Differenziert bedeutet, dass es Gegensätze gibt, wie z.B. schwarz und weiß, oder kalt und heiß, oben-unten, hinten-vorn, Mann-Frau, Materie-Geist, Himmel-Erde usw.

Zum Ja: Jeder Mensch kann Bewusstsein in zwei Formen erkennen. 1. Als Unbewusstsein 2. Als Selbstbewusstsein

Unbewusstsein ist materiell, Selbstbewusstsein ist geistig. Zum besseren Verständnis in Farbe dargestellt: Schwarz und weiß (vermischt ergeben die Farben Schwarz und Weiß Grau, wisse und bedenke: somit ist Grau auch immer anwesend, jedoch nur potenziell (möglich), aber nicht wirklich da, NICHT sichtbar, wir wissen jedoch im Geiste, dass es so ist)

Schwarz steht hier stellvertretend für Materie, Weiß stellverttend für Geist

Seele ist eine andere Definitionsform von Bewusstsein. In Farbe: Grau (nicht messbar und erkennbar). Duf die Seele gehe ich an dieser Stelle nicht weiter ein. 

Psyche ist eine Vermischung von Unbewusstsein und Bewusstsein. In Farbe dargestellt weiße und schwarze Bestandteile, dazwischen auch mal Grau.

Das bedeutet, die Psyche eines Lebewesens besteht aus einer Vermischung von Materie und Geist, von Unbewusstem und Bewusstem. Hierin erkennen wir die Einheit von Körper-Geist-Seele. 

In Bezug auf Krankheit und altern bedeutet es, Geist beeinflusst Körper, Körper beeinflusst Geist, Psyche ist die Auswirkung von Ungleichgewichten, Dysbalancen, die es sich bewusst machen kann und sollte, um  selbst-bewusst darauf Einfluss zu nehmen und wieder in Balance zu kommen.

Diese Darstellung in Grau, Schwarz und Weiß dient als Erklärung für ETWAS, was man sich nicht wirklich vorstellen kann. Es ist ein Hilfsmittel zum Verständnis, aber es ist NICHT die Wahrheit an sich. So, wie zum Beispiel ein gemalter Hund kein wirklicher Hund ist.

Weitere farbige Erklärungen

Die Darstellungen sollen das geschrieben Wort verständlicher machen – ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Doch ein bisschen abstraktes Denkvermögen ist auch ganz nützlich. 

Das Bewusstsein ist da und nicht da – zugleich. Bewusstseinsforscher sind sich einig, dass es Bewusstsein geben MUSS. Menschliches Handeln ist nicht anders zu erklären. doch während man das herz und seinen Herzschlag genau messen, erkennen kann, genau wie die Arbeit der Leber, sogar einen Teil des Gehirns, wurde das Bewusstsein als Daseinsform bisher nicht materiell lokalisiert. 

Erkannt werden kann aber vom Menschen und seinen Messgeräten NUR etwas, was in differenzierter Form vorliegt. Da reines Bewusstsein aber NICHT differenziert ist, wird auch die Wissenschaft sich irgendwann damit abfinden müssen, dass es da UND nicht da ist. 

Die Farbe Grau soll verdeutlichen, was undifferenziert bedeutet. In ihr könnten alle Gemälde und alle Zeichnungen  vorhanden sein. Wenn diese mit der Farbe Grau gemalt oder gezeichnet wurden auf einem grauen Hintergrund, können sie nicht erkannt werden von unseren nach Differenzierung suchenden Augen.   

Bilderklärung: Die Konturen eines gezeichneten Hauses mit Garten und Hund  sind jetzt in weiß dargestellt. Damit hebt sich das Gezeichnete vom grauen Hintergrund ab. Wir bzw. unsere Augen können nun eine Zeichnung erkennen, weil es eine Differenz (Unterschied) zwischen Grau und Weiß gibt. 

Frage: Wenn nun Bewusstsein nicht erkennbar ist, wieso kann es dann doch von Wissenschaftlern und einem selbst wahrgenommen werden? Die Antwort erschließt sich logisch. Das Bewusstsein hat offenbar die Eigenschaft, sich teilen zu können. Erkennbar wird es so als Unbewusstsein UND Selbstbewusstsein. 

Unbewusst wird all das bezeichnet, was in unserem Organismus zunächst OHNE unseren bewussten Willen abläuft, wie zum Beispiel der Herzschlag, die Verdauung. 

Doch können wir unseren Herzschlag bewusst wahrnehmen – was Selbst-Bewusstsein genannt wird.    

 

Bilderklärung: Die Konturen-Zeichnung des nebenstehenden Gartens wurde verkleinert und vervielfältigt. Jetzt sind viele kleine gezeichnete Bilder auf der gleichgroßen grauen Fläche erkennbar. 

Symbolisch soll das bedeuten, dass das Bewusstsein sehr viele Objekte potenziell in sich haben kann. Erst, wenn diese differenziert zutage tritt, sind sie erkennbar.  

 

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Lange Erklärung:

Wissen Sie nun, was Bewusstsein ist? Nein? Mit diesem Nicht-Wissen sind Sie nicht allein. Niemand weiß, was Bewusstsein wirklich ist. Weil, darin sind sich zumindest Bewusstseins-Forscher einig, Bewusstsein gibt es nicht wirklich. Aber sie suchen danach, ganz fieberhaft.

Doch jeder kann für sich natürlich seines eigenen Bewusstseins bewusst werden und sein. Das ist ganz einfach. Sehen Sie einmal auf den Gegenstand genau vor Ihnen. Sie sehen ihn, den Gegenstand? Es könnte zum Beispiel der Computer oder das Handy sein, wo Sie diesen Text lesen.  Sie sehen den Computer, Sie sehen den Text. Soweit, so gut. Wer aber ist es, der den Computer und den Text sieht? Sie meine, Sie selbst seien es?

Sie sind sich jetzt dessen selbst bewusst, dass Sie den Text lesen.

Wer oder was genau kann mit IHREN Augen sehen und lesen?

Wie ich das meine?
Schauen Sie doch einfach einmal in sich hinein und sehen nach, wer das ist, der da durch Ihre Augen sieht! Nein, nicht mit einem Spiegel.

Sie können Ihre Hand sehen. Sie können Ihr Bein sehen. Wenn Sie sich biegen, können sie auch einen Teil von Ihrem Gesäß und Rücken sehen. Aber in Ihre Augen können Sie nicht sehen. Das ist das erstaunliche Phänomen von Bewusstsein. Vom Selbstbewusstsein. Es ist eben rein geistig.

Forscher können in einen Menschen hineinsehen. Sie können mit den verschiedensten Methoden Verschiedenes messen. Bei Toten können sie alles genau auseinanderschnippeln und jedes materielle Teilchen genau unter die Lupe nehmen. Bisher aber fanden sie das Bewusstsein noch nicht. Bei Toten sowieso nicht. Und bei Lebendigen gibt es das Problem des Zerschnippelns, um reinzusehen.

Sie, die Sie selbst ein Bewusstsein haben, soll das jetzt gar nicht weiter berühren, dass Forscher noch nicht genau wissen, was es ist und wo es sich versteckt hält.

Hier möchte ich meine Ansicht und Erkenntnis zum Bewusstsein darlegen und auch nur soweit, dass Sie bei Ihren Bloomyy-Übungen damit arbeiten und effektiver ihre Ziele erreichen können.

 

Schauen Sie jetzt auf Ihre Hand und machen sie eine Faust und danach öffnen Sie sie weit. Haben Sie Ihrer Hand mit WORTEN gesagt, dass sie sich zusammenziehen und öffnen soll? Sicher nicht. Die Hand reagiert auf bewusste Signale, die sich NICHT in Worte fassen lassen. Diese bewussten Signale sind eintrainiert, als Kind hat man Ihnen viele Spielzeuge in die Hand gegeben, die Sie bewusst ergreifen sollten. Solange, bis es klappte. 

Wenn Sie stolpern und hinzufallen drohen, greifen Sie nach etwas, woran Sie sich festhalten können.  Dieses Greifen ist unbewusst, reflexartig. Untrainiert. Sie können es einfach.

In unserem Organismus sind die meisten Bewegungen unbewusst. Das Herz schlägt, ohne dass Sie dem Herzmuskel sagen müssen: Zieh dich zusammen, öffne dich. Auch die Verdauungsorgane arbeiten fast vollständig unbewusst. Natürlich auch das Gehirn. Diese unbewusst arbeitenden Organe arbeiten in Ihnen, aber so richtig haben Sie darüber keine bewusste Kontrolle. Die tun einfach, was sie wollen. Oder wer will das????

Ich beziehe mich hier auf fremde Forschungsarbeit, wenn ich sage, der Mensch bewegt sich und sein Inneres zu 80 bis 90 Prozent unbewusst. Nur so 10-20 Prozente Handlungen sind mehr oder weniger selbst-bewusst. Manchmal ist beides gleichzeitig im Spiel. Wenn Sie zum Beispiel einkaufen gehen und einen Zettel dabei haben, den Sie ganz bewusst abarbeiten und nur das, was drauf steht, in den Einkaufskorb legen, dann ist das Einkaufen zum größten Teil bewusst. Wobei Sie automatisch gehen, das Herz schlägt ohne Ihr Zutun, die Leber arbeitet und die Augen blicken unbewusst hin und her, die Ohren nehmen unbewusst Geräusche wahr, die Nase erschnuppert Düfte. 

Da haben wir eine Schnittstelle.

In dem Moment, wo süßer Kuchenduft in Ihre Nase gelangt, werden unbewusste Reize im Gehirn ausgelöst. Und wenn Sie sich nicht bewusst dagegen wehren, zieht Sie das Unbewusste in Ihnen zum Kuchenstand und Sie kaufen Kuchen, weil sie plötzlich Appetit verspüren und den Kuchen unbedingt haben wollen – obwohl er NICHT auf dem Zettel steht.

Wozu sollte ein Mensch wissen, was Bewusstsein, Unbewusstsein und Selbstbewusstsein ist?

1. Damit er nicht wie ein maschinell berechenbares Ding behandelt werden kann, sondern unberechenbar ist.

2. Damit er sich selbst beherrschen lernt, damit unabhängig von äußeren und inneren Vorgängen wird, zum Beispiel von Manipulationen bzw. Krankheiten

3. Damit er seine gesunde Balance immer wieder selbst und bewusst herstellen kann.

4. Damit er die gesundheitsfördernden Bloomyy-Übungen gezielt und effizient zu seinem spürbaren eigenen Wohle anwenden kann, um wieder in gesunde Balance zu kommen.