Ewiges Leben nach dem Tod

Im alten Ägypten vor Tausenden Jahren glaubte man noch fest an das ewige Leben nach dem Tod.

Verständlich. Die durchschnittliche  Lebenserwartung lag bei 30 Jahren. Es gab nicht so viele alte Menschen.

Zum anderen sagten sich die Menschen: Was nutzt die ganze Plackerei auf Erden, wenn man dann nichts von hat.  

Das war damals wie heute so: die, die es sich leisten konnten, ließen sich monumentale Grabstätten bauen, in die sie irrsinnig viel Reichtum reinstellten. Damit wollten sie nach dem Tod im ewigen Leben reicht und endlich glücklich leben. 

Damit die Körper nicht verfielen, wurden sie mit streng gehüteten Mittelchen einbalsamiert.

Das müssen gute Mittelchen gewesen sein, denn einige der damals balsamierten Mumien sind auch heute noch gut erhalten. 

Natron - das Geheimnis ewigen Lebens

Ein Balsamierungsgeheimnis konnte die Wissenschaft schon lösen: Natron. einige werden jetzt sagen, dass auch heute Natron für gutes leben und sogar Verjüngnung steht. Manche schwören auf die entsäuernde Wirkung eines Ganzkörper-Natronbades. 

 

Nun, die Balsamierer benutzten eine andere Natron-Eigenschaft – die Entwässerung. Sie legten Natronsäckchen auf den toten und von Innereien befreiten Körper. Das Natron saugte Flüssigkeit auf und wenn es voll war, wurden neue Säckchen raufgelegt. Solange, bis der Körper vollkommen vertrocknet war. 

Auf Austrocknung legen heute die wenigstens Anti-Aging-Fans großen Wert.